Steuern auf Grundbesitz in Deutschland

Welche Steuern werden auf Immobilieneigentum in Deutschland fällig?

Lokale Steuern

Immobilien wie Eigentumswohnungen oder Häuser werden lokal besteuert. Zwischen Frankreich und Deutschland besteht deshalb ein Steuerabkommen, das eine Doppelbesteuerung verhindert. Immobilienbesitz in Deutschland muss deshalb separat im Land selbst deklariert werden. Hier werden zusätzliche Beiträge wie CSG ou CRDS nicht erhoben, da es diese in Deutschland nicht gibt, d.h. der Eigentümer, auch wenn er in Frankreich seinen Wohnsitz hat, ist von diesen Abgaben befreit.

Steuern auf Kapitalgewinne aus Veräußerung

Veräußerungsgewinne aus Grundeigentum, die nach zehn oder mehr Jahren verkauft werden, sind nicht steuerpflichtig. Wird ein Grundbesitz hingegen vor Ablauf der zehn Jahre verkauft, wird eine Steuer entsprechend der progressiven Einkünfte im Jahr des Verkaufs verlangt, zu dem der Gewinn aus dem Verkauf selbst wie auch andere Einnahmen im Jahr des Verkaufs zählen. Um die Steuerfreiheit zu erreichen lohnt es sich, eine Immobilie zu vermieten, falls Sie diese zeitweise selbst nicht bewohnen.

Grundbesitzregelung in Deutschland

Die Grundsteuer wird von den Gemeinden erhoben und gilt – unabhängig von der Nutzung – für jede Art von Grundbesitz (bebaut und unbebaut), denn es zählt nur die Grundfläche. Der Grundeigentümer ist verpflichtet, diese Steuer am 1. Januar des laufenden Jahres an den Fiskus abzuführen. Eine Ausnahme von dieser Regelung ist möglich, wenn Sie z.B. der rechtmäßige, aber nicht der wirtschaftliche Eigentümer einer Immobilie sind.
Haben Sie Fragen zur Regelung der Vermögenssteuer in Deutschland? Wir geben Ihnen gerne Antworten und helfen Ihnen, die Besonderheiten im deutschen Steuerrecht zu verstehen.